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    <title>Bewegt im Innen und Außen – Coaching im Gehen und Pilgern</title>
    <link>https://www.nikola-hollmann.de</link>
    <description>Noch bevor wir gelernt haben zu sprechen, haben wir gelernt zu gehen. Noch bevor wir die Dinge in Sprache bringen können, müssen wir sie erlebt haben. So wie der erste Schritt eines Kindes also letztlich der erste Schritt in seine ganz eigene Welterfahrung ist, so eröffnen unsere Schritte bis heute Perspektivwechsel und Begegnungen mit der Welt und mit uns selbst.</description>
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      <title>Coaching im Gehen</title>
      <link>https://www.nikola-hollmann.de/coaching-im-gehen</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coaching im Gehen – die „natürliche“ Art ins Gespräch zu kommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          „Lass uns ein Stück gehen.“ Wer kennt das nicht? Wenn es etwas Wichtiges zu besprechen gibt, wenn etwas emotional aufwühlt, worüber wir dringend reden müssen, dann ist es einfach das Beste, wenn wir eine Freundin oder einen Freund haben, der mit uns spazieren geht. Die Bewegung im Außen schafft Bewegung im Innen. Und noch bevor überhaupt ein Wort gesprochen ist, haben wir das Gefühl, als ob die Dinge sich zurechtrückten, als ob wir klarer sehen könnten. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Walk’n talk – neurobiologisch betrachtet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neurobiologische Forschungen beweisen diese Alltagserfahrung: Unser körperliches Tun beeinflusst unmittelbar unsere Gefühle und unsere Kreativität. Spaziergänge, Wanderungen und langsames Gehen sind nicht nur positiv für unser körperliches Wohlbefinden, sondern auch für unsere Psyche. Es aktiviert unsere Widerstandskraft und mindert den Stress, es steigert unsere Fähigkeit, Lösungen zu finden. Die Natur tut ihren Teil dazu – denn wo sonst ist der Perspektivwechsel so unmittelbar und ohne unser Zutun verfügbar? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das alles fördert die Bereitschaft, sich zu öffnen und in Sprache zu bringen, was uns bewegt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Und darum geht es ja: Die Dinge beim Namen nennen zu können, setzt Erkennen und Verstehen voraus. Das, was uns beschäftigt, bezeichnen zu können, macht es bearbeitbar und lösbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gehen und Coaching
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich auf den Weg machen, sich in Bewegung setzen, erste Schritte tun: In unserer Alltagssprache benutzen wir für Auf- und Umbrüche aller Art Wörter aus der Bilderwelt des Gehens. Coach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ing im Gehen nimmt auch in diesem Punkt die Sprache der Kientinnen und Klienten ernst: Coach:in und Klient:in nehmen es wörtlich und machen sich auf den Weg. Der oder die Coach ist unterwegs Wegbegleiter:in, Begegnungen mit der Natur, fremden Menschen, mit Ausblicken und Perspektiven, mit dem Wetter und den Wegen sind beiläufige Anregungen und Interventionen. Auch oder gerade dann, wenn sie möglicherweise kleine Herausforderungen bieten wie etwa mieses Wetter oder schlechte Wegstrecken. Einfacher lassen sich die eigene Frustrationstoleranz oder Resilienz kaum erfahren, als bei Regen im Wald. Einfacher aber auch die kindliche Freude und Abenteuerlust nicht aktivieren, als bei einem Balanceakt auf einem Baumstumpf oder beim Springen über eine Pfütze!
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 14:47:48 GMT</pubDate>
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      <title>Was Pilgern mir bedeutet</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pilgern als Übergangsritual
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu allen Zeiten und an allen Enden der Erde haben sich Menschen aufgemacht, um zu pilgern. Was ist bis in unsere modernen Zeiten, wo jeder Winkel der Welt auch bequemer zu erreichen ist, so faszinierend daran?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pilgern ist ein Übergangsritual. Die meisten Menschen, die pilgern, stehen gerade vor der Herausforderung, mit einer großen Veränderung in ihrem Leben klar zu  kommen. Sie machen sich auf den unbekannten Weg, um überhaupt wieder einen Weg zu sehen, für sich ein neues Ziel zu finden. Für mich war es bei meiner Pilgerwanderung nach einem großen Verlust auch die Hoffnung, Hilfe zu finden bei etwas, das größer ist als ich. Aber man muss nicht religiös sein, um beim Pilgern zu erfahren, dass es weitergeht. Schritt für Schritt – das Erfahren ist ganz körperlich. Das Gehen – oder eben besser: Das langsame und stetige Pilgern hilft Körper, Geist und Seele dabei, sich zu harmonisieren. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pilgern kommt von peregrinus – und das heißt: der Fremde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich will auch ganz ehrlich sein: Das Wort Pilger stammt nicht umsonst ursprünglich vom lateinischen „peregrinus“, was „der Fremde“ bedeutet. Wer pilgert, entscheidet sich dafür, sich vielem Unbekannten auszusetzen: dem Wetter, der körperlichen Herausforderung, der Einfachheit im Außen und den eigenen Themen, Fragen und Gefühlen im Innen. Wer pilgert zieht sich die Identität der oder des Fremden an, nur mit dem auf dem Rücken, was er oder sie braucht, abhängig und unabhängig gleichzeitig. Wer sich in dieser Haltung einlässt auf diesen Weg, wer seiner Sehnsucht nach Erkenntnis, Veränderung und spiritueller Erfahrung folgt, der erreicht als ein anderer oder eine andere das Pilgerziel und kehrt körperlich und seelisch verändert zurück. Die Erfahrung von Flexibilität und Zentrierung, Furchtlosigkeit und Angewiesenheit geht nie mehr verloren. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jan 2024 12:37:13 GMT</pubDate>
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